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Vorrichtungsauflage aus PA12 im 3D-Druck

Die Auflage nimmt in einer Montage- oder Prüfvorrichtung ein rundes Werkstück auf und hält es in Position. Ihre gewölbte Auflagefläche ist an die Kontur angepasst, das Langloch zum Ausrichten wird direkt mitgedruckt.

 

Wenn jedes Werkstück gleich liegen muss

In Montage- und Prüfvorrichtungen laufen die Arbeitsschritte nur dann reproduzierbar ab, wenn jedes Werkstück exakt gleich liegt. Runde Bauteile brauchen dazu eine Auflage, die genau zur Kontur passt. Metallauflagen können empfindliche Oberflächen zerkratzen. Gefräste Kunststoffauflagen mit gewölbter Fläche sind in kleiner Stückzahl teuer.

Dazu kommt: Werkstücke ändern sich. Für jede neue Variante muss auch die Auflage angepasst werden. Wartet man lange auf ein einzelnes Vorrichtungsteil, steht im schlimmsten Fall die ganze Linie.

Hier kann eine 3D-gedruckte Auflage aus Kunststoff helfen.

Zwei 3D-gedruckte Auflagen aus orangem PA12 mit gewölbter Auflagefläche, Langloch und Bohrungen für eine Montagevorrichtung

Die Lösung: eine 3D-gedruckte Auflage aus Kunststoff

Die Auflage wird im Pulverbettverfahren aus PA12 gedruckt. Gewölbte Auflagefläche, Schaft, Langloch und Befestigungsbohrungen entstehen in einem Arbeitsgang. Über das Langloch lässt sich die Auflage an der Vorrichtung ausrichten.

Der Kunststoff ist leicht und schont die Oberfläche des Werkstücks. Die orange Einfärbung macht die Auflage an der Vorrichtung gut sichtbar. Für eine neue Werkstückvariante wird das CAD-Modell angepasst und eine neue Auflage gedruckt, ohne Werkzeug.

Fertigung im Überblick

Für eine Vorrichtungsauflage dieser Art ist folgende Auslegung typisch. Die genauen Werte hängen von Grösse, Belastung und Stückzahl ab.

Typische Auslegung

Werkstoff
PA12 (Polyamid 12)


Verfahren
Pulverbettverfahren (SLS oder MJF)


Stückzahl
Einzelteil bis Kleinserie


Branche
Maschinen- und Anlagenbau

Nachbearbeitung

  1. Entpulvern
  2. Strahlen
  3. Einfärben

Was die 3D-gedruckte Auflage ermöglicht

An die Kontur angepasst

Die gewölbte Auflagefläche folgt der Form des Werkstücks. So liegt jedes Teil gleich, und der Kunststoff schont empfindliche Oberflächen.

Einfach ausrichten

 

Über das Langloch lässt sich die Auflage an der Vorrichtung verschieben und in der richtigen Position verschrauben. Langloch und Bohrungen werden direkt mitgedruckt.

Neue Varianten ohne Werkzeug

Ändert sich das Werkstück, wird das CAD-Modell angepasst und eine neue Auflage gedruckt. Die Einfärbung macht sie an der Vorrichtung gut sichtbar.

Häufige Fragen zur Vorrichtungsauflage aus dem 3D-Druck

Wie robust ist eine Auflage aus PA12 im Einsatz?

PA12 ist zäh, schlagfest und beständig gegen Öle, Fette und viele Reinigungsmittel. Für Auflagen mit moderater Belastung im täglichen Vorrichtungsbetrieb eignet es sich gut. Auf Wunsch wird die Oberfläche chemisch geglättet: Sie ist dann geschlossener, nimmt weniger Schmutz und Flüssigkeit auf und lässt sich leichter reinigen. Bei sehr hohen Kräften oder starkem Verschleiss prüfen wir mit Ihnen eine Ausführung aus Metall.

Warum wurde Kunststoff statt Metall verwendet?

Der Kunststoff ist leicht und schont empfindliche Werkstückoberflächen. Gewölbte Auflageflächen, die gefräst in kleiner Stückzahl teuer wären, entstehen im 3D-Druck direkt mit.

Was brauchen Sie für eine Anfrage?

Am besten ein CAD-Modell der Auflage, zum Beispiel als STEP-Datei. Liegt nur eine Zeichnung oder die Kontur des Werkstücks vor, leiten wir das Modell daraus ab. Dazu helfen Angaben zu Stückzahl, Belastung und Umgebung, etwa Öle oder Reinigungsmittel.

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Onur Yildirim, Head of Sales Additive Manufacturing bei Hoffmann AM
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Onur Yildirim

Head of Sales Additive Manufacturing

 +49 89 83 919 898 

  3d@hoffmann-am.com 

 Fislisbach, Schweiz