Ersatzteile und Varianten ohne Werkzeug
Ohne Werkzeug lohnt sich die Fertigung schon ab einem Stück. Das hilft bei Ersatzteilen für bestehende Anlagen und bei Varianten, die nur in kleiner Zahl gebraucht werden.
Im Maschinen- und Anlagenbau werden viele Bauteile benötigt, die sich wegen ihrer komplexen Geometrie mit konventionellen Herstellungsverfahren gar nicht oder nur mit grossem Aufwand fertigen lassen. Ein Beispiel ist der abgebildete Verteilerblock aus Edelstahl 316L: Die Kanäle verzweigen sich im Inneren, Flansche und Gewinde werden nach dem Druck mechanisch bearbeitet.
Hoffmann AM fertigt solche Teile additiv aus Metall und Kunststoff, als Prototyp, Einzelteil oder Kleinserie. Welches Verfahren und welcher Werkstoff passen, hängt von Funktion, Belastung, Stückzahl und Einsatzumgebung des Bauteils ab.
Ohne Werkzeug lohnt sich die Fertigung schon ab einem Stück. Das hilft bei Ersatzteilen für bestehende Anlagen und bei Varianten, die nur in kleiner Zahl gebraucht werden.
Auflagen, Spannbacken und Anschläge für Montage- und Prüfvorrichtungen lassen sich direkt an die Kontur des Werkstücks anpassen. Ändert sich das Werkstück, wird einfach eine neue Version gedruckt.
Verteilerblöcke mit innenliegenden Kanälen oder Adapter mit Bajonett und Gewindeanschluss lassen sich im Metall-3D-Druck in einem Stück fertigen. Flansche, Gewinde und Passungen werden anschliessend mechanisch nachbearbeitet.


Oft innerhalb weniger Tage, sobald CAD-Daten vorliegen. Den Liefertermin für Ihr Bauteil zeigt der Online-Rechner direkt nach dem Upload. Liegen nur eine Zeichnung oder das alte Teil vor, kommt die Zeit für das Erstellen des CAD-Modells dazu.
Ja, wenn Werkstoff und Geometrie die Anforderungen des Originalteils erfüllen. Grundlage sind CAD-Daten oder eine Zeichnung. Die Eignung prüfen wir gemeinsam anhand von Funktion und Belastung.
Bei einfachen Formen ist Fräsen oft günstiger. Der 3D-Druck lohnt sich vor allem bei kleinen Stückzahlen, vielen Varianten, kurzen Lieferzeiten oder Formen, die spanend nur aufwendig herstellbar sind.
Ja, Bauteile aus dem Laser-Pulverbettschmelzen sind nahezu vollständig dicht. Dicht- und Anschlussflächen werden nach dem Druck CNC-bearbeitet, damit Dichtungen sauber anliegen. Für druckführende Teile empfiehlt sich eine Druckprüfung am fertigen Bauteil.
Bei Metallteilen werden Gewinde und Passungen nach dem Druck geschnitten, gedreht oder gefräst. So sind Normgewinde und enge Toleranzen möglich. In Kunststoffteilen eignen sich eingesetzte Gewindebuchsen aus Metall für Schrauben, die öfter gelöst werden. Markieren Sie solche Stellen in der Zeichnung.
Metallteile werden spannungsarmgeglüht und gestrahlt, Passungen und Funktionsflächen bei Bedarf CNC-bearbeitet. Für Kunststoffteile bieten wir je nach Werkstoff an:
Teilen Sie uns Funktion, Bauraum, Stückzahl und Einsatzbedingungen Ihres Bauteils mit. Wir prüfen mit Ihnen, welcher Werkstoff, welches Fertigungsverfahren und welche Nachbearbeitung zu Ihrem Projekt passen.
Fislisbach, Schweiz