Selective Absorption Fusion (SAF)
Additives Fertigungsverfahren SAF für langlebige, stabile Kunststoffteile.
Bei der Selective Absorption Fusion (SAF) wird mit Druckköpfen ein infrarotsensitives High Absorption Fluid auf das Kunststoffpulver aufgetragen. Die so markierten Bereiche werden Schicht für Schicht zum Bauteil verschmolzen.
SAF ist auf langlebige, stabile Kunststoffteile ausgelegt und für die Serienfertigung wirtschaftlicher als andere additive Verfahren. Damit eignet sich die Technologie besonders für Serienproduktion, Ersatzteile und Endverbraucherteile.
Passende 3D-Druck Materialien
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Polyamid PA 11 3D-Druck Kunststoff, Technologie SAF
Polyamid PA 11 3D-Druck Kunststoff, Technologie SAF
Für Kunststoffteile mit sehr hoher Langlebigkeit und Verfügbarkeit
Materialeigenschaften:
- Dichte [g/cm3] 0.99
- Zugfestigkeit [MPa] 48
- E-Modul [Gpa] 1.60
- Wärmeformbeständigkeit @0.45 MPa [°C] 185 (ASTM D648)
- Dehnung bis Bruch [%] 45
- Härte in Shore 75D
Anwendungen:
Vorteile:
- Langlebigkeit
- Fertigung grösserer Mengen
- Hohe Festigkeit & Stabilität
- Flexible Prototypen
- Minimale Wandstärken
- Gute Auflösung und Detailtreue
- Hohe Variantenvielfalt
- Vielseitige Nachbehandlungen
- Kein Stützmaterial (Support) notwendig
PA 11 wird i.d.R. aus Rizinusöl gewonnen uns ist ein ökologisch freundliches Produkt. Es hat gegenüber dem petrochemisch hergestellten PA12 bessere mechanische Eigenschaften: höhere Duktilität, Schlagfestigkeit (Kerbschlagzähigkeit), Abrieb- und Ermüdungsfestigkeit, verbesserte Isotropie, bessere chemische Beständigkeit. Die Temperaturbeständigkeit von PA11 ist mit PA12 vergleichbar
Häufige Fragen zu Selective Absorption Fusion (SAF)
Was ist Selective Absorption Fusion (SAF)?
SAF ist ein Pulverbettverfahren für Kunststoffe. Ein infrarotsensitives Fluid wird mit Druckköpfen auf das Pulver aufgetragen, die markierten Bereiche werden schichtweise verschmolzen. So entstehen langlebige, stabile Kunststoffteile.
Wofür eignet sich SAF?
SAF eignet sich für Serienproduktionen, die Ersatzteilproduktion und Endverbraucherteile – überall dort, wo Kunststoffteile sehr langlebig und verfügbar sein müssen, um Ausfallzeiten zu reduzieren.
Warum ist SAF für Serien wirtschaftlich?
SAF ist für die Serienfertigung wirtschaftlicher als andere additive Verfahren. Bauteile aus PA 11 sind in Serie zudem günstiger als aus PA 12.
Wie gross dürfen SAF-Bauteile sein?
Der maximale Bauraum beträgt 315 x 208 x 293 mm.
Welches Material wird bei SAF verwendet?
SAF verarbeitet Polyamid PA 11, das in der Regel aus Rizinusöl gewonnen wird. Gegenüber PA 12 bietet es höhere Duktilität und Schlagfestigkeit, bessere Abrieb- und Ermüdungsfestigkeit, verbesserte Isotropie und bessere chemische Beständigkeit bei vergleichbarer Temperaturbeständigkeit.
Braucht SAF Stützstrukturen?
Nein. Bei SAF ist kein Stützmaterial notwendig.
Hinweis zu Material-Eigenschaften
Bitte beachten Sie, dass sich die genannten Werte der Eigenschaften (z.B. Zugfestigkeit) auf die Eigenschaften des Materials in unverarbeitetem Zustand beziehen. Für die untenstehenden Angaben übernimmt Hoffmann AM keine Garantie. Im gedruckten Zustand können die Werte von den Angaben abweichen.
Falls bei einem Material in der Praxis an die Grenzen der angegeben Werte gegangen wird, sollte das Bauteil an sich getestet werden. Für Fragen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.
